WordPress – ist das CMS doch nicht perfekt?

Ich mache alle meine Moneysites wie beispielsweise https://www.schleim-im-stuhlgang.de/blut-und-schleim-im-stuhl/ mit dem System. Blogger schwören auf das CMS WordPress, auch viele andere Seitenbetreiber und Webmaster setzen es für die verschiedensten Zwecke ein: Firmenauftritte, Landing-Pages oder Affiliate-Portale, viel ist möglich, fast alles machbar. Doch ist gerade dies das Problem von WordPress?

Performance

Denn die Software ist noch lange nicht so knackig, wie andere CMS-Systeme wie beispielsweise Contao. Viele Webmaster kaufen immer schnellere Server mit mehr Leistung, weil die Software immer umfangreicher wird, in diesem Fall eben WordPress. Kleines Beispiel: Auf diesem Blog laufen derzeit 13 (!) Plugins, für die simpelsten Angelegenheiten. Natürlich ist das bequem, wenn man verschiedene simple Funktionen durch ein paar Mausklicks und ein Plugin in den Blog bekommt, doch leidet darunter die Performance enorm.

Sicherheit

Thema Sicherheit. Als durchschnittlicher Internet-User wird man es im seltensten Fall mitbekommen, doch ein schneller Blick in den Quellcode zeigt erfahrenen Webworkern sofort, mit welchem CMS sie es zu tun haben. In letzter Zeit ist die häufigste Antwort auf diese Frage WordPress. Dies bedeutet aber einerseits, dass sich Hacker auf eine Software spezialisieren können (Windows-Problem, welches jetzt auch auf Apple überschwappt) und Sicherheitslücken suchen.

Hinzu kommt noch, dass durch Fremdcode aus Plugins und anderen Schnittstellen Sicherheitslücken en masse existieren, beispielsweise durch Timthumb – einem Plugin welches Bilder auf die gewünschte Templategröße generiert – für Anwender kaum ersichtlich.

Gibt es eine Alternative?

Für das reine Blogging existieren freilich Alternative CMS, aber ob diese Software wie Textpattern an die Funktionalität eines WordPress-Auftritts herankommen? Sicher nicht! Auch für statische Seiten existiert kaum ein kostenloses System, welches so intuitiv und problemlos funktioniert. Derzeit bleibt also nur die Gewissheit (oder Ungewissheit), jedes neue und bekannte Update durchzuführen, um Blogs und Seiten die mit WordPress laufen sicher zu halten.

Ob dies auf Dauer problemlos funktioniert oder eines Tages die Apokalypse eintritt: In jedem Fall müssen sich die WordPress-Entwickler ernsthafte Gedanken für die Zukunft machen, denn es ist nicht alles Gold, was glänzt.

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5 comments
Smarty says 29. Juni 2012

Ob WordPress perfekt ist oder nicht ist egal. Es ist ein einfaches CMS und weit verbreitet. Daher wird sich das Webdesign mit WordPress auch zukünftig beliebt bleiben. Auch wenn andere CMS besser sind.

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I_love_Wordpress says 13. Oktober 2012

Jedes CMS hat seine Vor- und Nachteile!
Wordpress ist hier keine Ausnahme, es kommt immer darauf an wozu man das CMS einsetzen möchte für Blogger wie dich ist WP die erste Wahl für größere Firmen ist TYPO3 ein muß unter den Open Source Content Management Systemen. Mir persönlich gefällt WordPress es ist einbisle mit Arbeit verbunden aber genau das Finde ich am schönsten wenn man was anpassen muß. Warum?
Ganz einfach man bleibt in Übung!

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    Max Weber says 7. November 2012

    Warum sollte Typo3 ein „Muss“ sein. WordPress liefert mitunter bessere Ergebnisse und kombiniert einfachere Webseiten-Erstellung mit intuitiver Benutzerführung im Backend. Finde nicht, dass Typo3 dies so schafft!

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Alex L says 12. Oktober 2013

Hi,
bin durch Zufall auf deinen Blog gestossen und da ich bereits seit 6 Jahren WordPress auf meinem Hauptblog einsetzen, durch meine Erfahrungen damit, habe ich zum Thema etwas zu sagen. Nun ja, du hast gerade mal 13 Plugins, ich habe 71 im Einsatz und sicher, dass dadurch auch die Ladezeit etwas leider, aber es geht noch einigermassen. Ich nutze diese Plugin einfach und diese sind miteinander im Einklang. Wir sollen uns glücklich schätzen, weil die WP-Entwickler dieses CMS stets aktuelle halten und es gibt nach wie vor immer wieder Zwischeupdates, um die Sicherheit so gut es geht zu gewährleisten. Ich bin damit sehr zufrieden, obwohl ich andere CMS wie etwas Joomla oder Drupal im Einsatz hatte. Leider fehlt hier noch die Kommentar-Abo-Funktionen, damit man wieder hierher finden kann. Aber vielleicht baust du es noch ein :-)!? Werde deinen Blog nun auch abonnieren.

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Philipp says 30. Juni 2014

Ich persönlich bin auch ein absoluter WordPress Fan. Es ist einfach und man kann mittlerweile vieles damit machen. Die Plugins sind ein zusätzliches Plus.

Auch dein Kleinunternehmen, die ich betreue empfehle ich WordPress. Warum? Ganz einfach, nach einer kurzen Einschulung ist man so fit, dass man die grundlegenden Einstellungen selbst vornehmen kann und nicht teure Webdesigner für Updates braucht. Der Kostenfaktor ist für diese Zielgruppe ein ganz zentrales Thema.

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