Indie-Filmer in meiner Region – Querberufseinsteiger?

Wer sich schon früh für Medien interessiert, hat es auf dem Arbeitsmarkt wahrscheinlich sehr schwer. Denn gute Jobs sind selten und das Studium in kreativen Fächern bleibt eine brotlose Kunst, zumindest in den meisten Fällen. Anders sieht dies sehr wahrscheinlich bei einem Jungfilmer aus meiner Region aus.

Unterstützung durch professionelle Agentur

Durch eine Zusammenarbeit mit dem sogenannten “Künstlerhof” in unserem Städtchen hatten die Jungfilmer Zugriff auf Profi-Equipment wie hochwertige Schnittprogramme und potenten Laptops zum Schneiden und Bearbeiten von Rohmaterial. Neben diesen Vorraussetzungen für hochwertige Produktionen muss auch eine Kamera her – besonders hochwertig bestenfalls – so auch bei der Canon EOS C100 mit der zeitweise gedreht wurde und sehr hochwertig ist.

Eigene Online-Plattform

Neben Youtube sollte die Plattform mit dem klingenden Namen Teevau Jungfilmern aus der Region Süd-Thüringen auch mithilfe der Medienschule die ich bis vor kurzem besuchen durfte bieten.

Auch wenn hierbei vielleicht nicht die technisch anspruchsvollsten Filme enstehen, überzeugen diese jedoch sehr wohl von jugendlichen, frischen und innovativen Ideen. Auch andere Teilnehmer konnten überzeugen. Richtig unter die Haut geht dabei dieser Kurzfilm. Vergessen darf man hierbei natürlich nicht, dass die Filmprojekte von jugendlichen Amateuren durchgeführt worden sind.

An Ästhetik und Konzept sowie inhaltlicher Gestaltung tut dies allerdings keinen Abbruch.

Berufseinstieg

Um auf das am Anfang des Artikels genannte Problem einzugehen: Es ist sehr wichtig und richtig, seine spätere Berufslaufbahn schon vorzeitig als Hobby auszuüben. Sehr großen Respekt habe ich deshalb vor den Jungfilmern meiner Region, die tolle Werke vollbracht haben. Solche Ergebnisse habe ich bisher in diesem Bereich in der Form noch nie gesehen.

Durch meine Affinität zu Computern, dem Internet und allem technischen, was dazugehört und dahintersteckt, bin ich durch einige Umwege zur Suchmaschinenoptimierung und Online Marketing gekommen und bin über diese Entwicklung sehr glücklich. Denn wenn man für eine Sache wirklich brennt, trennt einen nicht mehr viel von der angestrebten Professionalität, die einerseits im Beruf verlangt wird und andererseits eben auch monetarisiert werden kann. Man kann den talentierten Jungfilmern nur alles Gute wünschen.

About the Author Max Weber

Ich bin Max, 23 Jahre alt, komme ursprünglich aus Thüringen und lebe momentan in Chiang Mai in Thailand. Neben SEO für Kunden bei dem ich mich vorrangig auf Linkaufbau spezialisiert habe, betreibe ich eigene Portale.

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1 comment
Laura says 11. Oktober 2014

Hallo Max,

sehr schöner Artikel. Auch die Arbeit der jungen Filmemachen gefällt mir sehr gut. Ich denke auch, dass es sehr wichtig ist, zu tun was einen erfüllt. Wenn einen die Arbeit begeistert, ist der Lerneffekt und die Erfüllung die man dabei spürt viel höher als bei einem Job, den man nur für das Geld macht.

Jedoch habe ich mich bespielsweise für einen Job, der mich finanziell absichert, und gegen die – wie du bereits erwähnt hast – brotlose Kunst entschieden. Aber ist in diesen Fällen sehr wichtig, dass man weiterhin sein Hobby pflegt. Es weiterhin anstrebt, parallel zum Job, auch eine Karriere im eigenen Hobby aufzubauen. Das kann erfüllend wirken sowie es ermöglichen ohne Druck das Hobby frei zu entfalten. Natürlich bleibt es fraglich ob man letzenendes wirklich sein Hobby genug pflegt – parallel zur meist anstregenden Arbeit und dem Alltagsstress. Ich glaube, dass wenn man es genug will es auch auf diesem Weg zu schaffen ist irgendwann die brotlose Kunst zu einer Art Job zu machen.

Liebe Grüße
Laura

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